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// Info
Diesmal als guter Geist in einem Berg aus Elektrogeräten schreit sie
uns an durch ein Megaphon, unseren Panzer zu zerbrechen, nur um einen
Kuss in die Wunde zu hauchen. Wie ein grimmiger Meteorit schlägt sie
riesige Krater, damit eine schöne Blume Platz zum Wachsen haben möge.
Und sie probiert, alles unter einen Hut zu bekommen: Chaos, Melodie,
ein unaufgeräumtes Spielzimmer, die kalte Schulter, Liebe, Krach,
Beats und Antibeats, Sinn, Unsinn, Sinnlichkeit, Mathematik, dicke
Eier.
Und es klappt. Monotekktoni ist zugleich der Architekt und der
rülpsende Bauarbeiter, der tänzelnde Feingeist und der Elefant im
Porzellanladen. Der fiese Drachen ebenso wie die schöne Prinzessin.
Erwartungen sind dabei der große Schlüssel. Es macht einen rasend, wenn
und was die Stücke auf diesem Album andeuten, wenn sie einen einfach
übergehen oder auf halben Weg ihre Meinung zu sich selbst ändern, wenn
sie mitunter klar machen, dass es kaum um dich geht. Und dann plötzlich
reicht einem diese überwältigende Stimme die Hand, zieht einen an sich
und fährt einen nach Hause. Und auch wenn nicht immer ganz klar ist,
worum es jetzt eigentlich geht, oder wohin, sie soll nicht aufhören,
sie soll bitte nicht zu erzählen aufhören.
Über die gesamte Dauer der neun Stücke gelingt es Monotekktoni, den
Hörer gefangen zu halten und genüsslich hin und her zu schubsen.
Ständig im Unklaren, ob der nächste Moment ins Herz geht oder vor den
Kopf, erschließen sich endlich Schönheit und Dringlichkeit. Und nicht
zuletzt der schräge Hu-mor dieses seltsamen Albums. Tonia Reeh verlangt
nicht wenig, doch nichts, das sie nicht doppelt zurück geben würde:
Leidenschaft, Aufmerksamkeit, Hingabe - die richtige Platte zur
richtigen Zeit.
Monotekktoni - Tonfalle
This time being an endearing spirit in a heap of electric appliances, she screams at us through a megaphone, piercing our armour just to blow a kiss into the wound. Like a grim meteor she creates giant craters for a beautiful flower to have room to grow. And she strives to balance it all: Chaos, melody, a cluttered playroom, the cold shoulder, love, noise, beats and antibeats, sense, nonsense, sensuality, mathematics, big balls. And it works. Monotekktoni is the architect and the burping construction worker at the same time, the prancing aesthete and the bull in the china shop. The invidious dragon as well as the beautiful princess. It maddens you when and what the tracks on this album imply, when they simply pass you over or midway change their opinion about themselves, occasionally pointing out that this is hardly about you. And then, all of a sudden, this overwhelming voice takes you by the hand, pulls you near and takes you home. And even if sometimes it remains uncertain what it is about and where it will take you - it mustn't stop, please do not stop. Throughout every minute of these nine tracks, Monotekktoni manages to keep the listener trapped, delightedly pushing him back and forth. And in this state of perpetual uncertainty about whether the next second will be a kiss from the heart or a blow to the head, beauty and acuteness become accessible. So does the queer humour of this strange album. Tonia Reeh demands a lot, but she returns twice as much: Passion, attention, devotion - the right record at the right time
// Artist Info
Tonia Reeh ist eine der leuchtenden Gestalten des Berliner Musiklebens.
Mit beruhigender Regelmäßigkeit konfrontiert sie uns mit beunruhigend
bezaubernder, zugleich verstörender, fordernder Musik.
Ob nun als Teil von das Zuckende Vakuum, alleine am Klavier, oder wie
hier als Monotekktoni. Immer ist sie unermüdlicher Hans Dampf,
Quertreiberin und Herzenswärme. In einem.
Tonia Reeh is one of Berlin music's shining figures. With a soothing regularity
she confronts us with stirringly enchanting and at the same time unsettling and
demanding music. As a part of Das Zuckende Vakuum, a piano soloist or - right now -
as Monotekktoni. She always is the untiring jack-of-all-trades, the intriguess and
the kindheartedness. In one.
// Press
PRESS COMMENTS:
... erwähnenswert und herausragend ist auf jeden fall noch das projekt monotekktoni. hier verschmilzen lediglich sound und vocals zu einem hypnotischem klanggebilde...
[persona non grata no.56 | micha]
LINKS:
www.monotekktoni.de
COVERPICTURE:
cover front 72 dpi (369 kb)
cover back 72 dpi (383 kb)
INFOS / BANDPICTURES:

monotekktoni_pics.zip (1500KB)
DATES:
04.09.2010 - AT
- Wien - WUK
24.09.2010 - DE
- Bremen - zucker