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Minimalmusik, Maximalmusik, Klangskulptur, Feldaufnahme, Kammermusik, stille Schönheit, Harmoniemassiv - Sie sind all das und all das im richtigen Maß. Und nicht zuletzt sind Kinn in all diesen Bereichen keine Unbekannten. Auf Labels wie Staubgold, Tomlab, Morrmusic, Beau Rivage, Autumn Records, Naivsuper und eben Sinnbus erschienen die bisherigen Solo- und Bandprojekte der Kinndrittel. Marcel Türkowsky ist Bassist beim Auf-Wiedersehen-Rockmusik-Kollektiv Masonne und Klangkünstler auf eigenen Pfaden, Jan Thobens jenseitig-präzise Multirhythmen haben ihr Zuhause bei Gaston und Taunus, und »Zweite Meer«, das letzte Album des Hörspielkünstlers, Klangforschers und Ausnahmekomponisten Frank Schültge Blumm, ließ Ralf Bei der Kellen in der Spex jubilieren: »Hoffentlich hört Blumm nie auf, Musik zu machen«.
Blumm hört nicht auf, Musik zu machen. Im ewigen Gegenteil: Alles fängt immer gerade erst an.
So haben sich auch Kinn nach dem selbstbetitelten Debüt (Tete-a-Tete, 2003) neu konstruiert. Das neue Schlagzeug haut neue Kerben in den Klang, in denen sich neue Wortfetzen und Klangspiele anmutig fangen. Viele kleine Teile, viele Loops und Einmaltöne vereinigen sich hier zu Tracks und Entwürfen, Liedern und Miniaturen. Dieses beispiellos gelungene Ineinandergreifen von Rhythmus, Harmonie, Raumklang und Tondokumenten schafft ein stilles Spektakel, ein raumgreifendes Faszinosum. In den USA und Japan bereits via Audio Dregs erschienen, kommt es nun über sinnbusrecords in weitere Welten.
Kinns gesammelte Vorgeschichten, ihr Referenzkatalog zwischen Folk und Minimal Music, ihr Zeitlupensehnen, ihre Wassertakte und dynamischen Rasanzen spielen sich auf »Karlshorst« bestmöglich Themen und Töne zu. Und bei all dieser Freude am Wandel und der Liebe zum Zufall bleibt das zweite Kinnalbum nie nur Studie, nur kluge Improv-Momentaufnahme mit Minimalmusikreferenzen. »Karlshorst« ist eine Platte voller umwerfender Musik, die den Kopf fordert und das Herz freidrehen lässt. Oder eben - und das liegt schön bei dir und dir dahinten - umgekehrt. Aufgemerkt also und hingehört: Alles fängt immer gerade erst an.
Kinn - Karlshorst
Minimal music, maximal music, sound sculpture, field recording, chamber music, quiet beauty, harmony massif - they are all this and all this perfectly balanced. Furthermore, Kinn are renowned for their works in all of these areas. Labels such as Staubgold, Tomlab, Morrmusic, Beau Rivage, Autumn Records, Naiv Super and our own sinnbus have released their solo and collective works. Marcel Türkowsky plays the bass for the Au-revoir-rock-music-group Masonne and is a sound artist in his own right. The otherworldly precise multirhythms of Jan Thoben have their home with Gaston and Taunus. And then there is »Zweite Meer«, radioplay artist, sound explorer and composer Frank Schültge Blumm's last album, which made Ralf Bei Der Kellen jubilate in German Spex magazine: »Let's hope Blumm never stops making music!«
Blumm does not stop making music. Everything's always just begun.
And so, after their self-titled debut (Tete-a-Tete, 2003), Kinn have reconstructed themselves. The new drums punch new dents into their sound, in which newly shredded words, sounds and chimes get caught gracefully. Many small parts, many loops and one-time notes merge into tracks and sketches, songs and miniatures. Executed matchlessly well, the melting of rhythm, harmonies, ambient noise and sound documents create a serene sensation, a spacious attraction. Released in the USA and Japan by Audio Dregs, it now enters other worlds via sinnbusrecords.
On »Karlshorst«, Kinns collective biographies, their links to folk and minimal music, their slow motion yearnings, water measures and dynamic rapids exchange themes and sounds, interacting excellently. And all that pleasure in change, all that love for chance considered, Kinn's sophomore album is still always more than a study or a clever improv snapshot with minimalist flavour. »Karlshorst« is a record of stunning music, challenging your mind and making your heart spin. And - prefer what you will - vice versa. So look out and listen closely: Everything's always just begun.
// Press
PRESS COMMENTS:
»Minimal-Electronica a la Múm trifft auf postrock a la Tortoise. Ganz famos! Und das ist noch stark untertrieben.«
[hamburg:pur 07/06]
»Keine Hektik, keine Langeweile, keine Verdummung. Die Musik von KINN klingt so, wie der Alltag einer besseren, schöneren, kompletteren Welt sich anfühlen müsste.«
[Spex 07/06]
»Faszinierende Instrumentalmusik zwischen Post- und Minimalrock, Akkordskizzen, Hörspiel, Experiment, Kammermusik und Harmonie-Loslassen. (9 von 12 Punkte)«
[Visions 07/06]
»...ein auditatives Urlaubsalbum, leicht sonnig, luftig und en passant aufgenommen.«
[Rolling Stone 07/06]
»Das zweite Album der Band um Blumm schwebt auf einem Teppich aus klassich reduziertem Band-Sound stolz und unantastbar durch eine Welt, die auf so etwas gar nicht mehr vorbereitet ist. Ein Trio erobert die Welt.«
[de:bug 07/06]
»Von Can zu Kinn. Das, was ich höre, höre ich gern,«
[Scheinschlag 06/06]
»Offenhörbar geht der Spaß am Spielen und der Spaß am Hören Hand in Hand."
[Westzeit 07/06]
»Sehr klare differenzierte Postrockplatte. Typisch Sinnbus.«
[intro 07/06]
»... wir haben ja Sinnbus, die uns hier auf dem Laufenden halten, welch gutes Zeug aus unseren Landen im Ausland abgefeiert wird.«
[persona non grata 07/06]
»Ein Hörerlebnis, das live in einen grandiosen Trip ausarten (...) Freunde von Tortoise, Godspeed You! Black Emperor, besagtem Brian Eno sowie der Morr-Releases sollten sich dieses vielleicht bisher spannendste Instrumentalalbum des Jahres unter keinen Umständen entgehen lassen. «
[crazewire.de 07/06]
»A recommendation for post rock fans who want to dig a little deeper...«
[boomkat.com]
»Repetitiv mäandernde Rhythmen, kammermusikartige Intimität und dynamische Improv-Momentaufnahmen machen Karlshorst zu einer zwar kopflastigen, aber auch jederzeit warmherzigen Angelegenheit."
[bands-in-berlin.de]
»Karlshorst ist der Soundtrack zu einem schönen Dämmerzustand und eine vertonte Gänsehaut. (...) Kein Wunder, dass auch dieses Stück Musik auf Sinnbus erscheint, denn Anspruch ist hier mal wieder Trumpf."
[sellfish.de]
»Karlshorst ist in der deutschen Musikszene ein einzigartiges Album dass es locker mit Soundscape-Instrumentalrock-Größen wie Godspeed You! Black Emperor oder Tortoise aufnehmen kann."
[alternativenation.de]
LINKS:
www.kinnkinn.de
www.masonne.de
marcel tuerkowsky
gaston-musik.de
taunus
f.s.blumm
COVERPICTURE:
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INFOS / BANDPICTURES:

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