1. Stratosphone
2. No Command For Access
3. Be Careful With That Hammer
4. The Grand Control (listen)
5. Fallout Kiss
6. Dumbo Queen
7. Tell'em To Lock Up
8. This Is The Beginning Of A Beautiful Ending
9. One Hour Hotel (part I)
10. One Hour Hotel (part II)

Aufnahme und Mix von Tobias Siebert im Radio Buellebrueck Studio, Berlin
Master von Pascal Stoffels im PStudio, Berlin

Release: 03.04.2009

kam:as

Kam:as sind angekommen. Nach den ohnehin schon groß angelegten Entwürfen "A Gap In Building" (SR004, 2003) und "Bric-A-Brac" (SR011, 2005) und ihrem legerem Ausflug in dunkel fließenden Folk auf "Panic Among Whales" (srd002, 2007) liegt hier nun wohl das Meisterstück vor, ein in alle möglichen Elemente gehauener Monolith: Kam:as - Neverstate.

Überwiegend live eingespielt und aufgezeichnet im Radio BuellebrueckStudio von Tobias Siebert (Phillip Boa, Kettcar, Killed By 9 Volt Batteries), legen Kam:as das Zeugnis einer Reife ab, eines Wachstums einer der seltsamsten, interessantesten und widersprüchlichsten Bands in unserem Katalog und - ach was! - im ganzen Land! Mit hörbarer Leichtigkeit schütteln Kam:as ein wie aus einem Guss entstandenes Album aus dem Ärmel, dass so intuitiv und so konstruiert, so hoch konzentriert und so locker in einem ist. Neun (oder zehn, zählt man die zweite CD dazu) wahnsinnige Stücke, voller spannender Brüche und ständig aneinander prallender Gegensätze, die einen großen Bogen über Mathematik, Aufruhr, Philosophie und bunte Malbücher ziehen, die von Sonic Youth zu Deerhoof, von Breach zu den Beatles springen, die vor allem den mehr als sonst in der Mitte thronenden, reich kolorierten Gesängen eine Spielwiese bieten.

Wurden die zwei Kam:as'schen Pole - Kontrolle und Zufall - bisher mit Mühe unter einer Decke gehalten, so sammeln sie sich nun an ihren jeweiligen Außengrenzen. Je stärker die einzelnen Stücke umrissen und eigegrenzt wurden, je mehr versucht wurde, die Einzelteile auf Linie zu bringen, desto stärker der Drang dagegenzuhalten, den Zufall und das Experiment zu suchen, die schließlich zum letzten, zum "versteckten", abgeteilten und ausgelagerten Stück, zur Antithese des vorher gesagten erwuchsen.

"Neverstate" erscheint am 03.04.2009 auf Do-CD und LP sowie in verschiedenen digitalen Formaten auf nahezu allen relevanten Downloadplattformen.

English:

Kam:as have arrived. After widely sketched "A Gap In Building" (SR004, 2003) and "Bric-A-Brac" (SR011, 2005), and their nonchalant getaway into dark, flowing folk music on "Panic Among Whales" (SRD002, 2007) the masterpiece seems to be on hand now. A monolith, sculpted from every possible elements: Kam:as - Neverstate.

Recorded mainly as a live band, taped by Tobias Siebert at BuellebrueckStudio (Phillip Boa, Kettcar and other), Kam:as attest to thier own maturity, the growth of one of the most curios, interesting and contradictory bands within our label roster and - yeah, right - in the whole country! With hearable ease Kam:as come up with something like an all-of-a-piece album, sounding that intuitive and constructed, that highly concentrated and unconstrained at the same time. Nine (or ten, if you count the track on the second CD) maniac songs, full of exciting bursts and colliding opposites span maths, commotion, philosophy and gaudy painting books, jumping from Sonic Youth to Deerhoof, from Breach to Beatles. Songs that more then ever provide a playground for the amply coloured singings enthroning in the middle.

The band's two poles - control and coincidence - have barely been kept together so far, only to break apart and to collect on their particular external borders by now. The more the band tried to define and locate each song and to get all parts in line, the stronger became the urge to counter, to look for experiments and fortuity which finally led to the last piece, the "hidden" and seperated one, the complete antithesis of the other songs.

"Neverstate" will be released on April 3rd, 2009 in CD and LP format, as well as various digital formats on almost every relevant download platforms.

Aen der Wale und Roon Grapenthin über Kam:as "Neverstate":

Nach dem feurigen Sternenregen von "Bric-A-Brac" zog sich Kam:as aus der Reihe zurück. Es hieß, man ginge nach Hause in die eigenen vier Wände, vor den Kamin. Schöne Streicheleinheiten mit Nachmittagskakao. Kam:as erdeten sich selbst. Doch wohin die Band eigentlich flüchtete, war überaus unklar.

Als die Menschheit scheinbar einhellig aufhörte zu springen, und begann, sich rosa zu rasieren, war klar, dass Kam:as da nicht dabei sein würden. Sie zogen sich zurück in die Wälder oder zumindest in die intimen Bereiche von Stadt. Lediglich zur Bluesskala fanden die Herren keinen Zugang. Der Preis von Freiheit.

Kam:as gingen zurück ins Studio von Tobias Siebert mit dem Gefühl, als Einzige diese Welt noch malen und beschreiben zu können bzw. zu wollen: mit Musik, aufatmender Musik. Ohne Kampagnen oder fachlich einwandfreie Schubladen. Es war, als hätte der Herr McCandless die nahe Brücke letztlich doch gefunden. Es war, als gäbe es ein Leben hinter dem Horizont aus unzählbar vielen, großen dunklen Bäumen: den Niemalsstaat.

Ein Blättermeer zeitgleich im Frühling und Herbst. Versteck für uns alle. Ein Rückzugsort ohne Dekadenz und Verfremdung. Ein Ort direkten Kontakts trotz doppelten Sinninhalts. Eine Musik, die die Einstimmigkeit nicht scheut und sie trotzdem listig mit Gegenargumentationen überzieht. Unstete Gefühle, Melodien für die brennende Stadt, Klangkonstruktionen für das zweifelnde Miteinander. Das Ergebnis ist ein grünes Doppelalbum.

Entspannt und ohne Angst vor dem bösen Wolf wurde die gut sortierte Werkzeugkiste ausgeschüttet und blind ein Grand Hand mit 4 runtergespielt. "House-Party-IV-People" und der bei Live-Konzerten schon berüchtigte "Piratenchor" wurden ebenso ins neue Radiobuellebrueckstudio geschleift, wie neue unbekannte Schönheiten und VIPs: Da verschluckt sich der "einarmige Bandit", an der "dicken Fliege", da telefoniert der "rostige Satellit“ nach Hause mit dem "Goldenen Handschuh", und dann sind da noch die anachronistische "Elefantenkönigin" und die kurzsichtige "Zeitbombe", welche die Sache mit dem Tanzen noch nicht verstanden haben. Surreale Wesen erleben in den Szenen einer Hinterhofsehe im fast "einstündigen Liebeshotel" ihren instinktiven Supergau.

"Ich mag den Beginn, als wir noch aufwuchsen und ich mag es immer noch wild und roh." Die Herren Kam:as werden mit Ihrem Werk von März bis Mai live zu erleben sein. Dann wird sich sicherlich auch das Geheimnis um den "einstündigen Staat", dem kommenden Bonus zum vorliegenden Album, lüften.


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